Ehrung als „Bienenfreunde Thüringen 2020“ und ökologische Rasenmähähähäher vor Goethes Gartenhaus

Nach dem 3. Platz beim Thüringer Naturschutzpreis folgte am 9. Oktober die nächste Ehrung: Insgesamt 33 PreisträgerInnen waren wir, die in Weimar-Tröbsdorf die Plakette „Bienenfreunde Thüringen 2020“ von Staatssekretär Torsten Weil, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, nebst einer Urkunde und einer Pflanze überreicht bekamen.

Beworben hatte ich mich mit meinem insektenfreundlichen Balkon, den beiden Baumscheiben und dem gegen Ende Mai neu hinzugekommenen Hausbeet Nr. 1 (es gibt seit Ende September noch ein Hausbeet Nr. 2 …).

Eine kleine Zusammenfassung könnt ihr hier beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft nachlesen.

Es war eine sehr bodenständige Veranstaltung in der Festhalle Weimar-Tröbsdorf, zu deren Abschluss es Thüringer Rostbratwurst mit Kartoffelsalat gab. Unsere Tischnachbarin und ihre kleine Tochter kannten sogar das PikoPark-Projekt in Erfurt – naturnahe Gestaltung von Wohnquartieren – das ich mir unbedingt mal vor Ort anschauen muss.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Ehrung und an alle, die beim Wettbewerb und der Auszeichnungsveranstaltung mitgewirkt haben!!! 😊

Park an der Ilm Weimar

Park an der Ilm in Weimar

Heimwärts ging es dann durch den Park an der Ilm Richtung Bahnhof. Diesen hatte ich erstmals Anfang September 2018 zum Start einer Radtour auf dem Ilm-Radweg kurz durchradelt. Also war es an der Zeit, die Gelegenheit noch mal für einen kleinen Park-Bummel zu nutzen.

Rasenmähähähäher vor Goethes Gartenhaus

Was sah ich dann??? Eine Herde Rasenmähähähäher vor Goethes Gartenhaus! Ökologische Grünflächenpflege mit Schafen in der Klassiker-Stadt Weimar. Auf dem Blog der Klassik Stiftung Weimar kann man nachlesen, dass die Wiesenflächen nur einmal jährlich gemäht werden nach dem 15. Juni und für den Rest des Jahres noch zweimal Schafe für das Mähen und gleichzeitig eine natürliche Düngung eingesetzt werden. Zudem wird so das Befahren der Flächen mit schweren Maschinen auf ein Minimum reduziert und damit eine zunehmende Bodenverdichtung vermieden.

Schafe statt Rasenmäher:

  • weniger Lärm,
  • weniger Energieverbrauch,
  • weniger Bodenverdichtung,
  • weniger zu entsorgendes Mähgut.

Ein Beispiel, das noch viel mehr Schule machen sollte. Das würde ich mir auch für Jena wünschen 😊

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